| DM-Finale...http://www.msc-teutschenthal.de/node/171 oder http://www.mdr.de/sportimosten/7615342.html |
30.08.2010 |
TEUTSCHENTHAL. Er hatte auf ein Wunder gehofft, und beinahe wäre dieses auch tatsächlich geschehen. Aber am Ende blieb Marko Happich doch nur Platz zwei. Beim Saisonfinale der Deutschen Seitenwagen-Meisterschaft mit internationaler Beteiligung erfüllte der Motocross-Pilot von der SG Eintracht Großjena am Sonntagnachmittag auf seiner Heimstrecke in Teutschenthal bei Halle mit zwei Laufsiegen seine Pflicht. Die elf Zähler Rückstand auf den führenden Peter Steegmans konnte er jedoch nicht ganz aufholen. Der Belgier rettete einen Punkt seines komfortablen Vorsprungs ins Ziel.
"Es ist natürlich absolut bitter, so knapp den erneuten Titelgewinn zu verpassen. Zumal mir im Endklassement sogar Punktgleichheit gereicht hätte, weil ich in der zweiten Wertung mit 7:4 Laufsiegen gegenüber Steegmans die Nase vorn hatte", sagte ein enttäuschter Marko Happich. "Auch für meine zahlreichen Fans, die im Teutschenthaler Talkessel wieder an der Strecke standen, hätte ich mich gefreut." Happich war im ersten Durchgang nach dem Start Zweiter hinter Steegmans gewesen. "In der Einführungsrunde hatte ich mir schon eine Stelle ausgesucht, wo ich eventuell ein Überholmanöver ansetzen kann, und genau dort habe ich den Belgier dann auch überholt", berichtet der 38-jährige Titelverteidiger. Happich gewann den Lauf vor Steegmans; damit hatte der Großwilsdorfer drei seiner elf Punkte Rückstand wettgemacht.
Dramatisch sollte es dann im zweiten Durchgang werden. Happich und sein Schweizer Beifahrer Martin Betschart gewannen den Start und fuhren schnell 29 Sekunden Vorsprung heraus. Dahinter kamen die Cermak-Brüder aus Tschechien zwar immer näher, aber wirkliche Gefahr ging von ihnen nicht aus. "Wir fuhren betont auf Sicherheit, wollten den Laufsieg nicht aufs Spiel setzen", so Marko Happich. Doch was machte Steegmans? Er hatte Probleme am Start, lag weit zurück, kämpfte sich aber Platz um Platz vor. "Leider fiel der Niederländer Marcel Willemsen dann aus, und Thomas Morch konnte seine Position nicht halten. Dadurch konnte Peter Steegmans, der als Beifahrer extra den früheren Weltmeister Kaspars Stupelis aus Lettland hatte einfliegen lassen, noch auf den für ihn notwendigen vierten Rang vorfahren", schildert Happich den Rennverlauf.
Am kommenden Wochenende lässt Marko Happich den vorletzten Grand Prix im Rahmen der Weltmeisterschaft im dänischen Slagelse aus. "Martin Betschart hat noch nie eine Hochzeit eines seiner vier Brüder erlebt. Und da nun der letzte unter die Haube kommt, will er endlich einmal dabei sein", berichtet der Großwilsdorfer. Die letzten Rennen dieser Saison bestreiten Happich / Betschart dann am 12. September in Rudersberg (WM-Finale) sowie zwei Wochen später im slowakischen Sverepec (Team-Europameisterschaft).
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| DM-Finale in Teutschenthal |
27.08.2010 |
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Hallo Fans, am Wochenende steht das DM-Finale in Teutschenthal an. Wir wollen natürlich nochmal alles versuchen, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen - den DM Titel auch dieses Jahr zu holen. Vor allen Dingen brauchen wir Eure Unterstützung. Bis dahin Euer Marko |
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| DM in Gerstetten |
23.08.2010 |
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Bericht des Naumburger Tageblatts
GERSTETTEN. Marko Happich hat den Kampf um die erfolgreiche Titelverteidigung wohl bereits vor dem Saisonfinale der Deutschen Meisterschaft mit internationaler Beteiligung am kommenden Sonntag auf seiner Hausstrecke in Teutschenthal verloren. In Gerstetten - in Baden-Württemberg auf der Schwäbischen Alb gelegen - wurde der Seitenwagen-Pilot von der SG Eintracht Großjena am Sonntagnachmittag zwar Tagessieger. Auf den führenden Belgier Peter Steegmans konnte der 38-Jährige jedoch nur einen Zähler gutmachen. Steegmans Führung (elf Punkte, siehe auch Ergebnisse) dürfte ausreichen, um Happich den Titel abzujagen.
"Wir hätten den ersten Lauf in Gerstetten gewinnen müssen, dann hätten wir sechs Punkte aufgeholt und könnten mit dem gleichen Ergebnis in Teutschenthal noch auf den ersten Platz springen", kommentiert Marko Happich die Situation an der Spitze der Gesamtwertung. Aber mit seinem Schweizer Beifahrer Martin Betschart wurde er im ersten Durchgang nur Dritter, "und jetzt müssen wir auf ein Wunder hoffen." Er habe da einen schlechten Start erwischt, weil er an seinem Nebenmann hängen geblieben sei. "Es war dann schwer, von Platz zehn ganz nach vorn zu fahren, weil vor uns die Linksgespanne von Walter und Bürgler den Weg versperrten und sich dann Steegmans ganz breit machte und uns nicht vorbeiließ", berichtet Happich. Der Belgier, der als Ersatz für seinen verletzten Sozius Sven Verbrugge den niederländischen Top-Ten-Beifahrer Marc van Deutekom verpflichtet hatte, belegte schließlich Rang zwei hinter dem Gespann von Thomas Morch und vor Happich / Betschart. Diese Reihenfolge gab es dann zunächst auch nach dem Start des zweiten Wertungslaufes, ehe Marko Happich bis ins Ziel einen Vorsprung von 29 Sekunden herausfuhr. Es sei übrigens zum ersten Mal in seiner Karriere der Fall gewesen, dass er den Truck mit seinem Gespann allein zum Rennen und wieder zurück nach Hause kutschieren musste, weil Mechaniker Lutz Bischoff und Teammanager Frank Jacob verhindert waren.
Rückblickend betrachtet sei, so der Großwilsdorfer, sein Sturz in Reutlingen und der damit verbundene "Salto nullo" in Sachen Punktausbeute entscheidend für den Ausgang der Meisterschaft gewesen. "Vor diesem Unfall lagen wir noch 14 Punkte vor Steegmans." Dieses Missgeschick vom 27. Juni hat für Happich noch eine weitere unangenehme Nebenwirkung: Er muss an der Schulter operiert werden. "Wie mir Orthopäde Dr. Dünkel sagte, reicht es jedoch, den Eingriff erst nach der Saison vorzunehmen", gibt Happich einen Einblick in seine Krankenakte.
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| Naumburger Tageblatt-Happich geht in Lettland leer aus |
10.08.2010 |
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KEGUMS. Er hatte sich so sehr auf die Rennen im Sand von Kegums gefreut ("Dort standen wir eigentlich immer auf dem Podest."), doch die WM-Wettbewerbe in Lettland endeten für Seitenwagen-Pilot Marko Happich am Sonntag ernüchternd, sprich: ohne Punkte. "Im ersten Lauf konnten wir das Tempo der Spitzenfahrer voll mitgehen. Nach einem Fehler hatten wir zwar ruck-zuck 100 Meter auf die Führenden verloren, diesen Rückstand aber schnell wieder aufgeholt", berichtet der 38-jährige Großwilsdorfer. "Doch vor einem Sprung haben wir im Sand einen Schlenker bekommen, sind schräg abgesprungen und genauso auch wieder gelandet." Der Sturz sei nicht mehr zu verhindern gewesen, und Beifahrer Martin Betschart verletzte sich so schwer, dass er ins Krankenhaus musste.
Dort sei, nachdem Röntgenbilder gemacht worden waren, aber kein Arzt in der Lage gewesen, konkrete Aussagen über mögliche innere Verletzungen des Schweizers zu machen. So habe man Happichs Sozius nach einigem Hin und Her in eine andere Klinik in die lettische Hauptstadt Riga gebracht, wo jedoch nicht mehr als einige Prellungen bei Betschart diagnostiziert worden seien. "Am Abend konnten wir Martin bereits wieder abholen. Er kann sich jetzt einige Tage ausruhen, da wir ohnehin den Grand Prix in Russland am kommenden Wochenende auslassen wollten", so Marko Happich, der in der WM-Gesamtwertung auf Rang 15 bleibt.
In Kegums hat es übrigens den Beifahrer von Happichs ärgstem Konkurrenten in der Deutschen Meisterschaft (DM) mit internationaler Beteiligung, des Belgiers Peter Steegmans, noch schlimmer erwischt. Dieser, Sven Verbrugge, brach sich bereits im Quali-Race bei einem Unfall ein Schien- und Wadenbein. Das gleiche Schicksal hatte vor zwei Jahren Marko Happichs Sozius Meinrad Schelbert ereilt. Ob dieses Missgeschick den Ausgang der DM-Serie noch beeinflusst? Steegmans ist da Gesamtführender, liegt zwölf Punkte vor dem Piloten von der SG Eintracht Großjena. Den viert- und drittletzten Lauf dieser Meisterschaft absolvieren Steegmans und Happich am 22. August in Gerstetten.
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| WM-Lauf in Estland |
02.08.2010 |
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Hallo Fans, hier ein Kurzbericht aus dem fernen Estland. Gestern konnten wir mit dem 8.Platz im ersten und dem 9.Lauf im zweiten Laug wieder einige WM-Punkte sammeln, obwohl wir damit in der Gesamtwertung keine großen Sprünge gemacht haben. Auf der insgesamt schlecht präparierten und für Linksgespanne nicht so gut zu fahrenen Strecke taten wir uns das gesamte Wochenende schwer. Im Qualifing erreichten wir in unserer Gruppe noch den vierten Platz. Die Starts liefen dann auch noch relativ gut - im weiteren Verlauf der Rennen hatten wir jedoch nicht den richtigen Speed, sodass wir in den entscheidenen Situationen den hinter uns liegenden Teams nicht davon fahren konnten. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen und wollen jetzt in Kegums angreifen. Die Erinnerungen an diese Strecke sind ungleich besser als die an Kivioli. Bis dahin Euer Marko |
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| DM in Geisleden - Tagessieg |
26.07.2010 |
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Hallo Fans, mit dem am Wochenende eingefahrenen Tagessieg in Geisleden konnten wir unseren Rückstand auf Steegmanns/Verbrugge in der DM zwar verkürzen, wenn auch nicht entscheidend. In der Quali belegten wir hinter den Belgiern den zweiten Platz und konnten uns dadurch für das erste Rennen am Sonntag einen Platz aussuchen welcher uns den Start gewinnen ließ und wir relativ unbedrängt mit ca. 30 Sekunden Vorsprung den Lauf gewannen. Beim zweiten Lauf gelang uns der Start nicht so gut, auch auf Grund der Tatsache, dass wir den Startplatz vom ersten Lauf nicht einnehmen konnten. Als Vierter kamen wir aus der ersten Runde und konnten uns noch bis auf Platz zwei vorkämpfen. Durch die in der Pause gewässerte Strecke hatten wir nicht einen so guten Grip wie die Viertakter. Mit dem an diesem Wochenende zum ersten Mal eingesetzten neuen Fahrwerk kamen wir sehr gut zurecht und es läßt uns auf bessere Ergebnisse auch in der WM hoffen. Nun geht es am kommenden Wochenende nach Estland und danach direkt nach Lettland, wo wir beide Mal unser WM-Punkte-Konto aufbessern wollen. In Penza (Russland) starten wir dieses Jahr nicht. Bis bald Euer Marko |
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| WM-Lauf in St.Mamet |
19.07.2010 |
Hallo Fans, mit der nahezu gleichen Punkteausbeute wie in Strassbessenbach sind wir aus Frankreich zurück gekehrt. Die Anlage in Südfrankreich kannten wir bis dato noch nicht. Es ist mittlerweile die 140. von mir gefahrene Strecke. Auf Grund von nur 30 anwesenden Gespannen wurde die Quali als Zeittraining durchgeführt. Leider konnten wir uns dabei nicht für einen der vorderen Plätze qualifizieren und fuhren die 14. Zeit. Der 1. Start gelang uns nicht so gut und wir gingen im hinteren Feld durch die ersten Kurven. Im Laufe des Rennens konnten wir dann noch ein paar Plätze gut machen und landeten auf Platz 13. Der zweite Start war ein Ebenbild des ersten. Hier gingen wir als 18. in die zweite Runde. Bei diesem Lauf hatten wir mehr Speed als im ersten und konnten uns bis auf den 9.Platz nach vorn kämpfen. Nach diesem Lauf dann ein Novum nach 18 Jahren für mich - ich mußte zur Dopingkontrolle. Das Ergebnis der A-Probe ist mir jedoch noch nicht bekannt. Nun geht es am kommenden Wochenende nach Geisleden zur DM, wo wir verloren gegangenen Boden wieder gut machen wollen. Dann schon mit unserem neuen Fahrwerk, von dem wir uns einiges versprechen. Bis dahin Euer Marko |
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| WM in Frankreich |
16.07.2010 |
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Hallo Leute, bevor es zum nächsten WM-Lauf nach St. Mamet geht, noch eine kurze Einschätzung zum letzten Wochenende. Es war zwar nicht der große Befreiungsschlag, der uns in Strassbessenbach gelang, aber wir kamen zumindest wieder mal in beiden Läufen in die Punkte. Der 13. und der 8. Platz waren in unserer jetzigen Situation nicht mal so schlecht, wenngleich es hätte auch besser laufen können. In Frankreich wollen wir natürlich auch wieder punkten. Entschuldigt bitte, wenn die News in den letzten Tagen manchmal ein bißchen schleppend erschienen. Wir sehen uns. Euer Marko |
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| WM-Lauf in Genk |
04.07.2010 |
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Hallo Fans, mit einigen guten Vorsätzen reisten wir zum WM-Lauf nach Genk. Bei gutem Wetter und das letzte Jahr mit dem sehr guten Ergebnis noch im Sinn rechneten wir uns etwas aus. Leider verlief die Quali am Samstag nicht so optimal und wir konnten uns nur den 15.Startplatz sichern. Der Start zum 1.Lauf war dann auch nicht so gut. Ca. als 15. kamen wir aus den ersten Kurven, fanden dann aber gut ins Rennen und konnten uns bis auf Platz 11 vorkämpfen. Drei Runden vor Schluß dann die große Schrecksekunde - Martin wurde von einem faustgroßen Stein an der Nase getroffen, welche sofort stark blutete. Wir brachen das Rennen sofort ab. Nachdem Martin wieder fit war, konnten wir zum 2.Lauf starten. Diesmal gelang uns der Start wesentlich besser und wir konnten als 5. in die zweite Runde gehen. In der 3.Runde der zweite Schock - Martin wurde so stark vom Haltebügel getroffen, dass ihm zeitweise die Luft wegblieb. Nach einer Pause in der Boxengasse gings zwar weiter, wir hatten jedoch keine Chance nochmal ernsthaft ins Geschehen einzugreifen. So blieben uns insgesamt 0 Punkte, sind jedoch froh, dass wir gesund nach Hause fahren konnten. Gesamtsieger wurde das Team Willemsen. Am kommenden Wochenende gehts nun nach Strassbessenbach. Die Strecke soll ja z.T. umgebaut worden sein, worauf wir schon sehr gespannt sind. Bis dahin Euer Marko |
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| WM in Genk |
01.07.2010 |
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Hallo Fans,
am letzten Wochenende büßten wir durch einen Sturz im zweiten Lauf unsere Führung in der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft ein. Mit 14 Punkten Vorsprung waren wir nach Reutlingen gefahren - mit 14 Punkten Rückstand kehrten wir zurück. Der Sturz sah im ersten Augenblick schwer aus - als Martin abtransport wurde. Zum Glück gehts uns allen wieder besser. Nun fahren wir wieder mal nach Genk - an die Strecke wo wir sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen haben. Nach dem vielen Pech der vergangenen Wochen wollen wir mal wieder ein "sauberes" Wochenende hinlegen und hoffen natürlich auf Eure Unterstützung. Bis dahin Euer Marko |
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